Film #stillstandsverweigerer   |
     
  Ich stehe für ...  
 
Klarheit durch Zuwanderungsgesetz
Individuelle Förderung statt Gleichmacherei durch Erhalt der Schulvielfalt
Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen durch Förderung von innovativen Unternehmen
Verringerung der Last auf den Schultern unserer Kinder durch Abbau von Schulden
Stärkung der Region durch Ausbau der Verkehrswege und des Breitbandnetzes
 
 
   
Kurz und knapp:
Herr Kappis, beginnen wir mit einem aktuellen Thema: Wie stehen Sie zur Asylpolitik?
Asylverfahren müssen massiv beschleunigt werden. Missbrauch effizienter verhindern. Abgelehnte Asylbewerber umgehend ausweisen und denjenigen mit Bleiberecht einen raschen Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen.

Was ist Ihre Vision bezüglich des aktuellen Arbeitsmarktes und dem Thema Wirtschaft?
Zur Sicherung der regionalen Wirtschaft muss der Mittelstand gestärkt werden, dies könnte z.B. durch losweise Vergabe von öffentlichen Großaufträgen geschehen. Brachliegende Potentiale müssen genutzt werden, d.h. gute Ideen und Konzepte verdienen Förderung. Auch eine verbesserte Verzahnung von Schule und Wirtschaft, beispielsweise durch mehr praxisorientierte Schülerwettbewerbe, halte ich für vielversprechend und bedeutsam.

Ihre Gedanken zum Thema Schule?
Die Schule übernimmt immer mehr erzieherische Maßnahmen, darauf muss mit geeignetem Personal reagiert werden. Ich denke dabei an den Einsatz von Schulsozialarbeitern und entsprechenden Weiterbildungen der Lehrer.

Zudem halte ich kleinere Klassen sowie kleinere Schulen für sinnvoll, damit in einem ruhigen Umfeld erfolgreich gelernt und individuell gefördert werden kann. Um zu lernen, müssen sich Schüler wohlfühlen. Außerdem halte ich es auch für wichtig, dass mehr politisches Wissen vermittelt wird.

Wie stehen Sie zum Thema Sozialpolitik?
Selbstverständlich muss es eine soziale Absicherung geben, jeder Mensch hat es verdient, würdevoll zu leben. Aber es ist von genauso großer Bedeutung, den Bürgern Anreize zu schaffen, damit sie arbeiten gehen wollen.

Wir brauchen eine bessere Arbeitsmarktpolitik, in einigen Branchen haben wir Fachkräftemangel, während in anderen Bereichen die Leute auf der Straße stehen.
Hier ist die Politik gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Was bedeutet Urbanismus für Sie? Wo braucht die Stadt neue Konzepte und Ideen? Verkehr, Städtebau, Infrastruktur und Energie sind für mich Elemente des Urbanismus, die im Laufe der Zeit modernisiert werden müssen. Konzepte dürfen sich nicht nur an eine bestimmte Generation richten, sondern müssen übergreifend sein. Mehr Mittel für den Erhalt von Straßen und energetische Sanierungen von Gebäuden.

Auch der Gedanke an eine Ausweisung von besonderen Wohngebieten, wie z.B. zentrale Wärmeversorgung, Solarviertel etc. ist zu fördern. Das Thema Zusammenarbeit unter den Gemeinden muss in den Punkten Verwaltungsgemeinschaften, interkommunale Gewerbegebiete, gemeinsame Wirtschaftsförderung und Freizeiteinrichtungen gestärkt werden.

Zudem haben wir eine hervorragende und vielfältige Landwirtschaft in Baden. Daher bin ich der Meinung, es sollten viel mehr Direktvermarktungsmöglichkeiten für regionale Produkte in den Ortszentren geschaffen werden.

Bürgerintegration: Wo fängt man an?
Zugezogene Bürger müssen besser integriert werden. Die Immigranten müssen von Beginn an mitgenommen werden. Die Kinder mit Migrationshintergrund müssen in KiTas und Schulen mehr unterstützt werden. Mehr Angebote und Unterstützung beim Erlernen der deutschen Sprache.

In diesem Bereich ist auch mehr ehrenamtliches Engagement gefragt.

Finanzen - ein heikles Thema: Was haben Sie dazu zu sagen?
Wir haben ein Ausgabenproblem, kein Einnahmeproblem. Subventionen müssen abgebaut und das Steuersystem vereinfacht werden. Ich denke, der reduzierte Mehrwertsteuersatz sollte tatsächlich nur auf Grundnahrungsmittel gelten. Verwaltungen müssen auf Effizienz geprüft und kommunale Ausgaben sinnvoll eingesetzt werden. Besser rechtzeitig reparieren als später aufwändig sanieren.

Einsparungen können in vielen Bereichen gemacht werden, wir müssen Schritt für Schritt überprüfen, welche realisierbar sind. Auch gilt es, kommunale Einrichtungen teilweise zu privatisieren und dabei auch außergewöhnliche Wege in Betracht zu ziehen, z.B. Schwimmbäder an private Schwimmvereine übertragen.

Welche Ziele verfolgen Sie außerdem?
Ehrenamtliche Tätigkeiten sind keine Last, sondern bereiten Freude. Hier ist die Kommunalpolitik gefordert, Bedingungen zu schaffen, die ein ehrenamtliches Engagement zulassen.

Ich wünsche mir mehr politische Kultur. Eine gute Idee oder ein guter Vorschlag wird nicht dadurch schlecht, nur weil er von einer anderen Partei kommt. Ein Team ist stärker als ein Einzelkämpfer. Ziel sollte es sein, die vorhandenen Kapazitäten besser zu nutzen. An einem Strang ziehen und miteinander Lösungen finden, ist effektiver als sich gegenseitig schlecht zu reden.

Die Politik muss Vertrauen bei den Bürgern schaffen, ganz nach dem Motto: „Tue Gutes und rede darüber“.

Bitte beenden Sie folgenden Satz:
Ich bin der richtige Mann für den Landtag, weil ...

... ich aufgrund meiner Erfahrungen aus Ausbildung, Studium, Beruf und Ehrenamt die notwendige Kompetenz habe, um politische Verantwortung zu tragen und mich in Stuttgart für die Menschen hier in unserer wunderbaren Region einsetzen werde.